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johannisbrot gegen asthma, wo kann ich johannisbrot kaufen
ali raci
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 tarihinde yazmış.
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#23381
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Die Frucht des Johannisbrotbaumes ist seit Jahrtausenden für seine universell heilenden Eigenschaften bekannt. Viele Arzneimittel in Apotheken beinhalten Stoffe, die aus der Johannisbrotfrucht (Schote) gewonnen wurden.

Folgende Heilwirkung von Johannisbrot ist wissenschaftlich belegt:

- Wirkt gegen Asthma und ähnliche Erkrankungen der Atemwege
- Wirkt gegen Bronchitis
- Wirkt antibakteriell und schleimlösend
- Stärkt das Immunsystem
- Wirkt Appetit anregend
- Wirkt gegen Durchfallerkrankungen
- Stabilisiert den Verdauungsapparat
- Wirkt Krebs vorbeugend
- Vermehrt die Anzahl an Spermien bei Fertilitätsstörungen
- Wirkt positiv bei sexueller Lustlosigkeit
- Beinhaltet sehr viele Vitamine und Mineralstoffe

Johannisbrotschoten haben keine bekannten negativen Nebenwirkungen und werden deshalb besonders von Allergikern als Ersatz für Arzneimittel angewandt.

Eine Johannisbrot-Kur dauert in der Regel 3 Wochen und gliedert sich wie folgt:

Zerkleinern Sie 6-7 Johannisbrotschoten in 500ml kaltes Wasser und kochen die Mischung ca. 3 Minuten lang auf. Nach einer Abkühlphase von ca. 20 Minuten entfernen Sie die Schoten aus der Flüssigkeit und trinken das Wasser je zur Hälfte am Morgen und am Abend. Diesen Vorgang müssen Sie jeden Tag wiederholen, da die Flüssigkeit nicht haltbar ist.


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Johannisbrot

Johannisbrot

Das Johannisbrot ist die Frucht des im Mittelmeerraum heimischen Johannisbrotbaumes. Die teilweise mehrere hundert Jahre alten Bäume werden von Bauern gepflegt. Sie blühen im Oktober und November.

carob

 

Johannisbrotbaum


Der Johannisbrotbaum bzw. in Österreich Bockshörndlbaum (Ceratonia siliqua), auch Karubenbaum oder Karobbaum genannt, ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Johannisbrotgewächse (Caesalpinioideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Diese Art kommt im Mittelmeerraum und Vorderasien vor.

Der Johannisbrotbaum ist ein äußerst hitze- und trockenresistenter, immergrüner Baum, der Wuchshöhen von 10 bis 20 m erreicht. Der Baum wächst auf kalkhaltigen Böden (auch sandigem, wasserdurchlässigem Lehm) und toleriert einen hohen Salzgehalt. Er ist sehr anspruchslos und wächst und fruchtet auf marginalen Standorten ohne Bewässerung und ohne Pestizide. Daher ist er für den biologischen Anbau bestens geeignet. Er bevorzugt die Nähe zur Küste und ist bis zu 25 km landeinwärts auf seeseitigen Hügeln zu finden. Er reagiert empfindlich auf Frost, weshalb er selten in Höhen über 500 Meter zu finden ist.

Der Stamm ist kräftig und die Äste sind gespreizt, wodurch er mit seiner ausladenden, halbkugeligen Krone einen Umkreis von 12 bis 15 m Durchmesser beschatten kann. Die braune Borke ist rau und stark gefurcht. Der Johannisbrotbaum hat formstabiles, nicht schwindendes, hartes Holz mit rustikaler, farbiger Zeichnung. Es ist widerstandsfähig gegen Verrottung an der Luft und im Boden und eignet sich deswegen auch zur Herstellung von Zäunen, Parkett und Türen. Wegen seiner Härte und Bruchfestigkeit kann es auch zur Fertigung von Werkzeugstielen und Wanderstöcken verwendet werden. Außerdem wird es zur Herstellung von langsam brennender Holzkohle benutzt.

Wie die meisten Hülsenfrüchtler gehen die Wurzelknöllchen des Johannisbrotbaums eine Symbiose mit stickstofffixierenden Bakterien (Rhizobium) ein und tragen dadurch zur Fruchtbarkeit des Bodens bei.

Die wechselständigen, ledrigen, paarig gefiederten Laubblätter sind 10 bis 20 cm lang, und bestehen aus zwei bis fünf Paaren meist gegenständiger Fiederblättchen. Die Fiederblättchen sind 3 bis 7 cm lang, eiförmig bis elliptisch und an der Spitze leicht gefalzt. Während deren Unterseite rot-braun ist, ist die Blattoberfläche glänzend und dunkelgrün. Die ledrigen Blätter verhindern, dass gespeichertes Wasser schnell verdunstet. Da der Baum außerdem viele der älteren, dürren Blätter abwirft und dadurch seine Verdunstungsoberfläche reduziert, genügen ihm 350 bis 550 mm Niederschlag pro Jahr.

Die Blütenstände (hier männliche) wachsen auch direkt aus Stamm und Ästen
Gebogene Hülsenfrüchte am Baum
Johannisbrotbaum, „weibliche“ Blütenstände
Olivenernte (selbes Prinzip wie beim Johannisbrotbaum)

Blütenstand und Blüten

Männliche Einzelblüte mit sechs Staubblättern

Nach ungefähr sechs Jahren blüht der Baum zum ersten Mal. Die unscheinbaren Blüten brechen im Herbst meist noch vor Erscheinen der jungen Blätter einzeln oder in kurzen trauben- bis kätzchenförmigen Blütenständen aus dem Stamm, Ästen und Zweigen hervor (Kauliflorie). Sie sind meist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch); es gibt aber auch Bäume mit zwittrigen Blüten. Die trauben- bis kätzchenförmigen Blütenstände enthalten entweder eingeschlechtig männliche (gelbliche oder rötliche), weibliche oder zwittrige (grünliche) Blüten. Die ungefähr 6 bis 12 mm großen Schmetterlingsblüten sind fünfzählig. Der fünfzähnige Kelch ist diskusförmig und dunkel-purpur gefärbt. Kronblätter fehlen. Die männlichen Blüten riechen unangenehm und besitzen fünf bis sieben[1] lange Staubblätter, einen Diskus in dessen Mitte sich ein rudimentärer Griffel befindet. Die weiblichen weisen einen kurzgestielten Fruchtknoten, rudimentäre Staminodien und fünf behaarte Kelchblätter auf; der Stempel ist 6 bis 8,5 mm lang. Die zwittrigen Blüten besitzen sowohl fünf fertile Staubblätter wie einen Griffel. Die Blütezeit reicht von September bis November.

Siehe auch: männliche Blüten, männlicher Blütenstand.

Frucht (Carob)

Einzelne gerade Hülsenfrucht

Es werden erst grünliche und später schokoladenbraune, 10 bis 30 cm lange, 1½ bis 3½ cm breite und etwa 1 cm dicke, gerade oder gebogene, glänzende Hülsenfrüchte mit wulstigem Rand und ledriger Schale gebildet. Sie werden nach knapp einem Jahr reif und können über Monate am Baum hängen bleiben. Das Fruchtfleisch, das so genannte Carob, ist anfangs weich und aromatisch-süß, wird später hart und ist dann lange haltbar. Das Wort stammt ab vom arabischen „Charrūb“ (arabisch: خروب). Früher waren auch die Synonyme Bockshorn und Soodbrot verbreitet.

Im Monat September ist die Haupterntezeit, in der, wie mancherorts bei der Olivenernte, mit Stöcken gegen die Zweige geschlagen wird, damit die reifen Fruchtbündel mit dann dunkelroter, fast schwarzer Färbung zu Boden fallen. Das vorzeitige Abschlagen der Früchte ist notwendig, da diese sonst erst überreif vom Baum fallen und durch die oft zwischenzeitlich erfolgte rasche Feuchtigkeitsaufnahme sehr fäulnisanfällig wären. Die Erntemethode hat sich seit Urzeiten kaum verändert. Der Einsatz von Vibrationsmaschinen ist aufgrund der durch die Dicke von Stamm und Ästen verursachten Unflexibilität und Bruchanfälligkeit nicht möglich. Außerdem muss auch beim manuellen Abschlagen darauf geachtet werden, die neuen Blütenansätze nicht zu beschädigen. Die Erntekosten machen ca. ein Drittel der gesamten Produktionskosten aus.

Der Ertrag liegt im jahrzehntelangen Mittel bei durchschnittlich rund 75 kg je Baum. Jedoch sind Ernten von 100 bis 200 oder gar 250 kg bei besonders kräftig und isoliert herangewachsenen Bäumen keine Seltenheit. Ein Arbeiter kann es an einem Tag auf 250 bis 280 kg bringen.

Die nahrhafte Hülsenfrucht wird in ländlichen Gegenden traditionell frisch oder getrocknet verzehrt, zu Saft (Kaftan) gepresst, zu Sirup verarbeitet oder zu alkoholischen Getränken, z. B. Palo, weitervergoren. Auch der Kaftanhonig wird aus dem Johannisbrot gewonnen.

Das Fruchtfleisch wird auch zu Carobpulver vermahlen, das Kakaopulver ähnlich, aber nicht so bitter ist. Um hochwertiges Carob zu erhalten, werden wegen des häufig bitteren Geschmacks der Enden nur die Mittelteile der Hülsenfrüchte grob zerkleinert, schonend geröstet und staubfein zu Johannisbrotmehl vermahlen.

Der natürliche Zuckergehalt und das spezielle fruchtig-karamellige Aroma des Pulvers erinnern auch geschmacklich an Kakao. Im Unterschied zu diesem ist Carobpulver aber sehr fettarm und frei von anregenden Substanzen wie Koffein oder Theobromin. Gut verschlossen ist es über mehrere Jahre haltbar. Der süße Geschmack kommt von den enthaltenen niedermolekularen Kohlenhydraten (Einfach- und Zweifachzucker). Außerdem sind 35 bis 45 % hochmolekulare Kohlenhydrate (Stärke und Ballaststoffe), etwa 5 % Eiweiß und etwa 3,5 % Mineralstoffe sowie etwa 1 % Fett enthalten.

Das ballaststoffreiche, fettarme Pulver enthält Vitamin A, B, Calcium und Eisen, wodurch es als diätetisches Lebensmittel und für Kinder geeignet ist. Dies sollte allerdings nicht überbewertet werden, da man normalerweise nur geringe Mengen verzehrt (Gewürz).

Das entzuckerte Fruchtmark des Johannisbrotbaums ist reich an unlöslichen Ballast- und sekundären Pflanzenstoffen. Sein Verzehr kann bei gesunden Menschen zu einer kurzfristigen Senkung der Blutfettwerte beitragen und gleichzeitig die Fettverbrennung anregen.[2]

Carobpulver kann Kakaopulver in allen Funktionen ersetzen. Es eignet sich für Marmorkuchen genauso wie für Mousse, Pudding oder Milchmixgetränke. Hauptsächlich in Bio-Märkten ist ein Nougat-ähnlicher Aufstrich erhältlich, der ca. 20 % Carobpulver enthält. Überwiegend wird Carob heute als Tierfutter verwertet.

Samen (Carubin)

Johannisbrotbaum

Die extrem harten, glänzenden Samen, von denen jede Hülse 10 bis 15 enthält, waren und sind ebenfalls von Nutzen. Sie sind 8 bis 10 mm lang, 7 bis 8 mm breit und 3 bis 5 mm dick. Sie bestehen aus etwa 30 % Schale, etwa 25 % Samen und etwa 45 % Endosperm.

Das Johannisbrotkernmehl ist weiß, manchmal leicht beige und geschmacksneutral. Es ist ein Polysaccharid, das größtenteils aus Galactose (20 %) und Mannose (80 %) besteht. Dieser Mehrfachzucker kann vom menschlichen Körper nur teilweise verdaut werden und gilt deshalb als Ballaststoff. Neben dem Polysaccharid sind noch ca. 6 % Eiweißstoffe sowie wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe (Flavonoide) und Spuren von Mineralstoffen enthalten. Alles in allem entsprechen die Eigenschaften größtenteils denen des Guarkernmehls, wobei die Viskosität der Lösungen bei gleicher Konzentration etwas geringer ist. Johannisbrotkernmehl kann zwischen dem 80- und 100-fachen seines Eigengewichts an Wasser binden (fünfmal so quellfähig wie Stärke), stabilisiert Emulsionen und unterbindet Kristallbildung. Weiterhin zeigt es Synergien mit Xanthan, Carrageen und Agar.

Nutzung

Heute liefern die Kerne ein technologisch genutztes Verdickungsmittel, das Carubin oder auch Johannisbrotkernmehl, Karuben- oder Carubenmehl genannt wird. Hierzu werden das Endosperm abgetrennt und die Samen vermahlen.

Unter der Nummer E 410 ist es in der EU uneingeschränkt (auch für Bio-Produkte) als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. Es kommt in Süßwaren, Soßen, Suppen, Puddings und Speiseeis vielfach zum Einsatz. Für diätetische Zwecke dient Johannisbrotkernmehl als Backhilfsmittel in glutenfreiem Brot. Akute Ernährungsstörungen, Verdauungsstörungen, Durchfallerkrankungen, Erbrechen, Colitis und Zöliakie sind Anwendungsgebiete für Diätprodukte aus dem Samenmehl. Außerdem sind ein hoher Cholesterinspiegel, Diabetes mellitus und Fettsucht möglicherweise mit Johannisbrotkernmehl zu behandeln.

Ein aus dem Kern isolierter Stoff senkt erwiesenermaßen sowohl den Blutzuckerspiegel als auch den Cholesterinspiegel und wirkt gewichtsreduzierend. Johannisbrotkernmehl wirkt bei einer Überdosierung leicht abführend und vergrößert durch sein Quellvermögen den Darminhalt. Es behindert geringfügig die Eiweißverdauung und kann in Einzelfällen Allergien auslösen.

Die sehr harten und unverwüstlichen Kerne hatten früher noch eine weitere Bedeutung: Da die Samenkörner des Johannisbrotbaumes ein konstantes Durchschnittsgewicht von rund 200 Milligramm aufweisen (das Gewicht der einzelnen Samen variiert beim Johannisbrotbaum ebenso stark wie bei vielen anderen Baumarten!), vor allem aber, weil sich bei ihnen auch sehr kleine Gewichtsunterschiede von nur 5 Prozent zwischen einzelnen Samenkörnern mit erstaunlicher Genauigkeit (> 70 % Trefferquote) schätzen lassen[3], wurden sie in der Antike als Wägeeinheit für Diamanten verwendet. Daran erinnert die noch heute gebräuchliche Bezeichnung Karat. Das Karat ist ein Lehnwort nach dem französischen le carat, welches seinen Ursprung im italienischen carato hat. Dieses entstand über das arabische ‏قيراط‎ / qīrāṭ aus dem griechischen kerátion („Hörnchen“, da die Fruchthülse des Johannisbrotbaumes hörnchenförmig ist). Daraus leitet sich auch der wissenschaftliche Name Ceratonia siliqua für den Johannisbrotbaum her.

Geschichte

Hülsenfrüchte.

Es wird angenommen, dass die ursprüngliche Wildform dieser Pflanzengattung aus Arabien stammt und um das 2. Jahrtausend v. Chr. in Ägypten zum ersten Mal angebaut wurde. Diese Theorie wird unterstützt durch Berichte über Thutmosis II. und Ramses III., die bereits das Holz des Karubenbaums als Baumaterial nutzen. Außerdem sollen auch die bei der Mumifizierung von Toten eingesetzten Textilstreifen mit dem Extrakt der Frucht des Baums versehen worden sein. Die Römer brachten den Baum im letzten Jahrhundert v. Chr. nach Griechenland und Italien (vgl. Columella: Tractatus de Arboribus), von wo aus die Araber die Verbreitung in den Osten und Süden Spaniens und entlang der nordafrikanischen Küste fortsetzten. Das biblische Gleichnis vom Verlorenen Sohn spricht von Schoten, die als Viehfutter verwendet wurden, und meint damit aller Wahrscheinlichkeit nach die Früchte dieses Baumes.[4]

Nachdem diese Pflanzenart nun auch im Südosten Frankreichs und Portugals Algarve angekommen war, begann im 19. Jahrhundert auf dem Seeweg die Verbreitung durch Emigranten, die Setzlinge bei sich führten. So gelangte sie auch 1850 nach Australien und 1854 in die USA. Spanische Auswanderer brachten die Pflanze nach Mexiko, Argentinien, Chile und Peru. Während die Briten ihr Glück damit sogar in Indien versuchten, befindet sich das Hauptanbaugebiet nach wie vor zwischen dem 30. und 45. Grad nördlicher Breite in den Subtropen.

Schon seit dem 19. Jahrhundert wurde Johannisbrotmehl als Ersatzstoff für Kakao und zur Herstellung von Alkohol und anderen zuckerhaltigen Produkten verarbeitet. Im 20. Jahrhundert begann die industrielle Verarbeitung der Früchte als Kaffeeersatz und Tierfutter.

Um die Entstehung des deutschen Namens ranken sich zwei Legenden: zum einen soll der Johanniterorden an der Verbreitung des Baumes beteiligt gewesen sein, zum anderen soll Johannes der Täufer sich von diesem Baum während seines Aufenthaltes in der Wüste ernährt haben. Bezug genommen wird auf Matthäus 3, 4 (Mt 3,4 EU), wobei angenommen wird, dass unter wildem Honig ein Produkt zu verstehen ist, das aus den Früchten des Johannisbrotbaums gewonnen wird. Eine andere Deutung ist, dass ein Schreibfehler zu dem Begriff Heuschrecken geführt hat. Dafür spricht, dass die hebräischen Begriffe für Heuschrecken (hagavim) und Johannisbrotbäume (haruvim) sehr ähnlich sind. Allerdings gibt es auch Bibelforscher, die dies anzweifeln und der Meinung sind, er müsse sich von anderer Nahrung ernährt haben.

Bedeutung

Seine Erhaltung und Anpflanzung ist aus ökologischen Gründen wünschenswert, denn ähnlich wie auch Olivenbäume schützen Johannisbrotbäume den empfindlichen Boden, liefern Futter und Lebensraum für Tiere und erhalten den Charakter der Landschaft sowie traditionelle Arbeitsplätze.

In den Städten von Arizona und Kalifornien in den USA sowie in weiteren in Australien steht er als Zierbaum und Schattenspender.

Obstbauern schätzen die tiefen Wurzeln der Johannisbrotbäume, weil dadurch ihre Plantagen vor Sturmschäden geschützt werden. Auch bei der Aufforstung von Küstengebieten, die von Erosion oder Austrocknung bedroht sind, leistet der Johannisbrotbaum durch seine Genügsamkeit gute Dienste und wirft sogar Gewinn ab.

Wirtschaftliche Nutzung

Die Agrarproduktionsmenge der Johannisbrot-Frucht und von Kernmehl liegen bei etwa 330.000 Tonnen pro Jahr. Spanien (besonders die Regionen Valencia und Katalonien sowie die Balearen) liegt mit 45 % an erster Stelle, gefolgt von Italien mit 16 %, Portugal 9 %, Marokko 7,5 %, Zypern 6 %, Griechenland 5 % und der Türkei mit 4,5 %. Kleinere Mengen werden in Algerien, Tunesien und Israel produziert.

Die Hauptabnehmer sind die Nahrungsmittelindustrie (Babykost, Eiscreme, Soßen, Käse, Diabetikerprodukte, Limonade), die Kosmetik- und Pharmaindustrie (Tablettierhilfsmittel) und neuerdings Bio- und Naturproduktehersteller.

Die Früchte des Johannisbrotbaumes werden in Portugal auch zur Herstellung von 18%-igem Likör und 54%-igem Schnaps verarbeitet („Morango“).







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27.1.2013 00:06:07 tarihinde yazmış. fotograf forum, fotograf tartisma, fotograf bilgi, fotografcilik, fotoğraf paylaşım sitesi #23382
Jede Wette! Sie haben heute schon etwas gegessen oder benutzt, das Johannisbrot beinhaltet! Eine Wunderfrucht, aber kaum bekannt! Ihre Verwendungsmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Alles über diese Allzweckwaffe, die aktuell auf Mallorca geerntet wird, erzählt uns Martina Zender, Chefredakteurin des Wellness-Magazins yourbody.

Man nutzt die in Büscheln am Baum wachsenden Johannisbrot-Schoten (mal das Fruchtfleisch, mal das aus den Schoten bzw. den Kernen gewonnene Mehl) in der Gummi-, Textil- oder Papierindustrie, als Stabilisator bei Backwaren, Limonaden, Suppen, Saucen, Pudding oder Speiseeis sowie als Konservierungsstoff bei Marmeladen, der Sirup dient zum Einmachen von Früchten. Sogar als Aromastoff in Tabaken sowie Branntweinen und Likör, aber auch als Kakao- und Kaffeeersatz (Karrhubenkaffee) ist Johannisbrot zu gebrauchen. Die leckeren Schoten gelten natürlich auch als gutes Tierfutter, zudem wird – sehr wichtig! – Johannisbrot für Kosmetika und in der Medizin eingesetzt.

Immergrünes Mallorca Wahrzeichen

Kaum zu glauben, aber wahr: Johannisbrotbäume wachsen meist einfach wild, nur selten werden sie gezielt in Plantagen angepflanzt. Und: Man findet die länglichen dunkelbraunen Früchte auf keinem Markt, in keinem Laden. Dabei entfällt auf Spanien weltweit gesehen sogar ca. 45% der Gesamtproduktion. Der fast immergrüne Johannisbrotbaum (spanisch: algarroba, mallorquin: garrover), auch Affenbrotbaum oder Bockshörndl genannt, prägt Mallorca in großen Landstrichen. Schon in der Antike bekannt und als Nutzpflanze angebaut, findet man die bis zu 20 m hohen Bäume mit ihrem charakteristischen und Schatten spendenden, bis zu 15 m breiten Kuppeldach heute vor allem im Mittelmeerraum. Die Pflanze ist robust und resistent gegen Hitze und Trockenheit. Daher ist das Holz auch begehrt für Zäune, Türen oder Parkett. Selbst der Einsatz von Pestiziden ist überflüssig, der Baum übersteht alles und lebt mit Bakterien in Symbiose, die Stickstoff aus der Luft binden, was den Dünger ersetzt – somit wächst er ohne Probleme. Diese Natürlichkeit macht ihn heute auch so begehrt für Bioprodukte.

Süßer Duft während der Erntezeit

Den Namen führt man auf Johannes den Täufer zurück, der sich während seines Wüstenaufenthaltes von den Schoten ernährt haben soll. Weltweit bis heute Beachtung finden die Samen bzw. das Gewicht derselben. Denn als geheimnisvolle Eigenheit der Natur haben alle Kerne stets das gleiche Gewicht und wurden als Maßeinheit für Edelmetalle genutzt: ‚Karat’ ist abgeleitet vom lateinischen Namen Ceratonia siliqua. Ende September bis Mitte Oktober wird geerntet. Dann schlägt man – ähnlich wie bei der Olivenernte – die Schoten vom Baum ab. Ein süßer Duft liegt in der Luft. Kein Wunder, denn Johannisbrot enthält viel Zucker (je nach Reifegrad 30-50%), aber manchmal riecht es auch leicht ranzig, was von der Isobuttersäure kommt, einem weiteren Inhaltsstoff. Carob, das Fruchtfleisch, ist anfangs weich und aromatisch-süß und kann in dieser Form auch geknabbert werden. Später werden die Schoten hart und sind dann lange haltbar. Vor allem die Mittelteile der Schoten werden grob zerkleinert, schonend geröstet und zu Johannisbrotmehl (auch Carobpulver genannt) vermahlen.

Gesundes Multitalent Johannisbrot

Das ballaststoffreiche Carobpulver enthält kaum Fett, dafür aber viele gesunde Mineralstoffe wie Calcium und Eisen sowie Vitamin A, B und viele sekundäre Pflanzenstoffe. Geschmacklich dem Kakaopulver ähnlich, enthält es aber weder Koffein noch Theobromin, weder Cholesterin noch Gluten und ist so ein gesunder Ersatz beim Backen oder Kochen und für Schokoladen-Allergiker perfekt geeignet. Speziell in Bio-Märkten gibt es viele Carob-Produkte wie beispielsweise auch ein Nougatcreme-ähnlicher Brotaufstrich – sicher eine gute Alternative speziell für Kinder! Als natürliches Binde-, Stabilisierungs- und Verdickungsmittel kommt das aus den Kernen gewonnene Johannisbrotkernmehl zum Einsatz – auch Carubin oder Carubenmehl genannt. Es kann zwischen dem 80- und dem 100-fachen seines Eigengewichts an Wasser binden und ist fünfmal so quellfähig wie Stärke, kann somit z.B. Emulsionen stabilisieren. Als Lebensmittelzusatzstoff ist es uneingeschränkt unter der Bezeichnung E 410 zugelassen, so u.a. auch als Backhilfsmittel in glutenfreiem Brot.

Naturmedizin gegen fast alle Beschwerden

Und hier ein Auszug der Wirkungsweisen von Mehl, Kernmehl oder isoliert aus den Kernen gewonnen Stoffen, die beispielsweise im Rahmen einer Johannisbrot-Kur zum Einsatz kommen: Magen- und Darmtätigkeit werden angeregt – dies reguliert die Verdauung. Einsetzbar auch bei Durchfall und Erbrechen. Blutfettwerte, Blutzucker- und Cholesterinspiegel können gesenkt werden – dies fördert u.a. die Fettverbrennung und hilft bei Diabetes und Fettsucht. Sogar bei Asthma soll Johannisbrot helfen und – man höre und staune – die Libido anregen sowie die Spermienproduktion ankurbeln... Schließlich dienen die vorhandenen antioxidativen Substanzen als Schutz vor Zellschädigung durch freie Radikale, könnten somit auch Tumorbildungen hemmen. Und die Schutzfunktion der Antioxidantien ist natürlich auch perfekt für kosmetische Produkte geeignet, die parallel dazu auch die Binde-Eigenschaften nutzen. So wie die mallorquinische Firma „Think“ in Pollensa (www.thinkcosmetic.com), die Naturkosmetik herstellt und eine Linie ganz auf Basis des Johannisbrotes entwickelt hat. So sorgt deren Gesichtscreme u.a. dank des erhöhten Wasserbindungsvermögens für glattere und straffere Haut. Ein wahrer Alleskönner, dieses Johannisbrot!

Gehen Sie also demnächst mit offenen Augen durch Mallorca – auf der Suche nach dem Wunderbaum. Apropos: Die Schoten sind auch dekorativ, z.B. gemeinsam in einem Arrangement mit wilden rosa Pfefferzweigen und Nüssen als herbstliche Tischdekoration.

Ihre Martina Zender

Chefredakteurin yourbody – www.yb-mallorca.com.

Foto: Wunderfrucht Johannisbrot: Im September und Oktober werden auf Mallorca die Schoten geernet. (Quelle: Martina Zender)
feridenur
Feride Nur
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Şehir: nürn

27.1.2013 00:12:37 tarihinde yazmış. fotograf forum, fotograf tartisma, fotograf bilgi, fotografcilik, fotoğraf paylaşım sitesi #23383
Was macht man mit Johannisbrot?
Hallo allerseits,

vor kurzem erhielt ich eine Packung Johannisbrot, das sind so lange schwarze/dunkelbraune, bohnenähnliche, getrocknete Früchte. Jetzt steht die Packung da und weiss nicht was ich damit anfangen soll. Kann man vielleicht damit was leckres backen oder kochen? Kann ich die Stangen mahlen und zu Johannisbrotkernmehl verarbeiten?
Vielleicht gibts den ein oder anderen hilfreichen Ratschlag?! na dann...
Wär ja schon ein bisschen schad um die Dinger... YES MAN
masilasitanos
sezer akkaya
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22.7.2013 01:28:24 tarihinde yazmış. fotograf forum, fotograf tartisma, fotograf bilgi, fotografcilik, fotoğraf paylaşım sitesi #23966
danke schön
seref
seref karadayi
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10.9.2013 11:57:53 tarihinde yazmış. fotograf forum, fotograf tartisma, fotograf bilgi, fotografcilik, fotoğraf paylaşım sitesi #24460
danke für johannisbrot gegen asthma, wo kann ich johannisbrot kaufen forum
ismetmasi
ismet MASi
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10.9.2014 01:38:02 tarihinde yazmış. fotograf forum, fotograf tartisma, fotograf bilgi, fotografcilik, fotoğraf paylaşım sitesi #25365
wo kann ich johannisbrot kaufen
ekalon
mert türkten
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